Steckbrief

Name: Brass Band Posaunenchor Lützelflüh-Grünenmatt

Gründung: 17.September 1916

Gründer: Einige Personen aus Lützelflüh, Leiter: Otto Wenger

 

Aktive: 20 (inkl. 8 Ehrenmitglieder)

Passive: 77 (inkl. 9 Ehrenmitglieder)

Statuten: StatutenBBPCLG_2006_17S.pdf

 

Aktiv in der Band Musizierende: 30 (inkl. 8 Freibläser, 1 Passiv und Dirigent)

Future Band (Nachwuchsband): 16

 

 

Vorstand

Co-Präsidenten: Walter Lüthi, Lukas Riesen

Kassier: Andreas Meister

Sekretariat: Vakant

Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Cottier

 

Muko

Präsident: Fritz Lüthi

Beisitzer: Simon Bracher, Christian Gertschen, Simon Riesen

 

Dirigent

Matthias Siegentahler

Historie:

  • seit 2005: Matthias Siegenthaler
  • 2004-2005: Michel Sterckx
  • 2004: Dieter Bürgin
  • 2002-2004: Stephan Knecht
  • Sept. 2001- 2002: Dieter Bürgin
  • 2001: Thomas Haussener (Vizedirigente)
  • 1993-2001: Fritz Graber
  • 1992-1993: Gottfried von Siebenthal
  • 1968-1992: Fritz Bracher junior
  • 1942-1968 : Fritz Bracher senior
  • 1916-1942: Otto Wenger

 

Future Band

Leitung: Matthais Siegenthaler, Walter Lüthi, Thomas Cottier

 

 

Geschichte

Im Jahre 1916 gründeten einige Personen aus der Gemeinde und der Region Lützelflüh den Posaunenchor. Dies geschah mitten im Ersten Weltkrieg; der Verein war in seiner Anfangszeit nicht auf Rosen gebettet und hatte lediglich 25 Mitglieder.
Herr Otto Wenger aus Grünenmatt, damals Leiter eines Batallionsspiels der Schweizer Armee, führte den Verein in den musikalischen wie administrativen Belangen bis ins Jahr 1942.


An seine Stelle als Dirigent trat Fritz Bracher senior, der seine Aufgabe sehr lange Zeit mit viel Freude und Einsatz erfüllte. Während seiner Amtszeit wirkte der Posaunenchor an zahlreichen Gottesdiensten und Evangelisationen mit und bereicherte diese Versammlungen mit seiner Musik.

Nach einigen Einbrüchen und Schwierigkeiten, bedingt auch durch den zweiten Weltkrieg, erhielt der Posaunenchor Lützelflüh-Grünenmatt unter der Leitung von Fritz Bracher jun. sein heutiges Gesicht; Fritz setzte, wie zuvor sein Vater, alle seine Freizeit für den Verein ein und brachte es mit seinen Musikantinnen und Musikanten zu einem ansprechenden musikalischen Niveau.
Nach nahezu 25 Jahren Tätigkeit musste Fritz Bracher jun. nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen 1992 seine Demission als Dirigent einreichen. Er blieb dem Verein jedoch als ausgezeichneter Bläser auf dem Cornet-Register noch einige Jahre erhalten.

 

Gottfried von Siebenthal war in der Folge bereit, den Verein musikalisch zu leiten, bis ein neuer Dirigent gefunden werden konnte. Die Suche war nicht einfach, aber nach einem Jahr zeichnete sich eine Lösung ab. Fritz Graber aus Ochlenberg übernahm den Posaunenchor vorerst für ein Jahr. Die Zusammenarbeit gestaltete sich für beide Seiten optimal und so blieb Fritz Graber dem Verein acht Jahre lang treu. Aus zeitlichen und familiären Gründen musste er leider Ende Januar 2001 seine Tätigkeit aufgeben. Unter seiner Leitung wirkte die Band in zahlreichen Gottesdiensten mit, gestaltete jeweils im Januar ihre traditionellen Jahreskonzerte
und spielte an zwei Schweizerischen Posaunentagen - 1994 in Riehen/Basel und 1998 in Winterthur - sowie 1997 in Leipzig (D) anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Sächsischen Posaunenmission.

 

Das Jahr 2001 war geprägt durch die Suche nach einem neuen Dirigenten und dem Emmentalischen Posaunentag 2001, welcher nach über 20 Jahren wieder durch den Posaunenchor Lützelflüh-Grünenmatt organisiert wurde.
Der Verein hatte die schöne Aufgabe, als Gastgeber den Festbesucherinnen und Festbesuchern vom 6. bis zum 8. April ein gut gelungenes Programm bieten zu können.

Das erstmalig durchgeführte Schlosshofkonzert für die Passivmitglieder bestritt der Posaunenchor unter der Leitung des Vizedirigenten Thomas Haussener.

 

Ab September des Jahres 2001 konnte Dieter Bürgin aus Arisdorf für ein halbes Jahr engagiert werden. Er bereitete das Adventskonzert 2001 sowie das Jahreskonzert 2002 vor und unter seiner Leitung konnten auch diese beiden Anlässe erfolgreich durchgeführt werden.

 

An der Hauptversammlung 2002 wurde Stephan Knecht aus Langnau zum neuen Dirigenten gewählt. Mit dem Schweizerischen Posaunentag in Burgdorf, einem (vierteiligen) Platzkonzert an der expo.02 sowie mit einem Konzert anlässlich der Badischen Landesposaunentage in Lörrach (D) durfte der Verein mit ihm bereits erste Höhepunkte erleben. Als Stephan Knecht im Jahr 2004 die Möglichkeit erhielt, sich beruflich weiterzuentwickeln, war dies für ihn gleichbedeutend mit einem Wohnortwechsel und wir mussten uns notgedrungen wieder auf die Suche nach einem neuen Dirigenten machen.

 

In der Folge konnten wir noch einmal die Dienste von Dieter Bürgin in Anspruch nehmen und mit Michel Sterckx gelang es uns anschliessend einen weiteren Experten seines Fachs für eine befristete Zeit zu gewinnen.

 

Seit 2005 stehen wir nun unter der musikalischen Leitung von Matthias Siegenthaler. Obwohl er als damaliger Principal-Cornetist eine grosse Lücke auf seinem Register hinterliess, sind wir nun sehr glücklich und froh, dass er sich entschieden hat, seinen Stammverein zu dirigieren.

 

Seit zahlreichen Jahren werden neben den Diensten in Kirchen und Vereinshäusern auch Konzerte an verschiedensten Orten durchgeführt. Ziel und Zweck sind trotz der ständigen personellen wie musikalischen Veränderungen in all den Jahren die gleichen geblieben: die Verkündigung und Verbreitung des Wortes Gottes mit Hilfe der Musik; und da Musik nicht wie eine Sprache übersetzt werden muss, kann sie jedermann verstehen. Daher bleibt sie ein wunderbares Mittel in der Hand Gottes, um die Menschen zu erreichen.